SCHLOSS AYL  
1823

Chronik Schloss Ayl 

Das Schloss Ayl befindet sich im Ort Ayl, in direkter Nähe zum Mittelzentrum Saarburg. 

Der Gebäudekomplex, bestehend aus einem Wohnhaus und einem angeschlossenen Kelterhaus, wurde im Jahr 1823 vom Trierer Justizrat Soertz im klassizistischen Stil errichtet. Seine heutige Erscheinung, die die Bezeichnung „Schloss“ rechtfertigt, erhielt das Anwesen 1897 durch seinen damaligen Besitzer, den Justizrat Goertz. Dieser ließ das Gebäude um ein Halbgeschoss aufstocken und die Fassade im neobarocken Stil umgestalten. An das Hauptgebäude schließen sich das Kelterhaus sowie eine großzügige Park- und Gartenanlage an.
Im Jahr 1927 ging das damalige Weingut in den Besitz des bischöflichen Konvikts über, dem es bis kurz vor der Jahrtausendwende gehörte. In dieser Zeit wurde das Tor des Ayler Schlosses abgebaut und nach Trier versetzt, wo es heute als „Gabe des Bischöflichen Konvikts Trier“ in der Jesuitenstraße zu besichtigen ist.
Das zuletzt stark vernachlässigte und heruntergekommene Anwesen wurde 1995 vom bischöflichen Konvikt an einen privaten Eigentümer verkauft. Bis 1999 erfolgte eine Teilrenovierung; ursprünglich war geplant, das Gebäude als Seniorenresidenz zu nutzen.

Der neue Eigentümer erwarb im Jahr 2016 das Schloss samt Parkanlage mit dem Ziel, es zu einem barrierefreien Wohn- und Mietobjekt umzubauen. Ende des Jahres 2019 sind die ersten Mieter eingezogen.

Heutiger Eigentümer: Familie Hammes-Steinmetz

Literaturnachweis 

Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010.
"Schloss Ayl". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Januar 2014, 09:26 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schloss_Ayl&oldid=126273848 (Abgerufen: 30. Juli 2014, 04:47 UTC)

 
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